Klaus E. Spieldenner

geb. 7. Nov. 1954 in Völklingen

Foto: Foto privat

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Klaus E. Spieldenner kommt im Krankenhaus in Völklingen zur Welt, die Familie wohnt in Fürstenhausen, dann in Geißlautern, ab 1960 im Schulzenfeld in Völklingen, ab 1965 im eigenen Haus im Neubauviertel Wohnstadt in Überherrn. Der Vater arbeitet beim Röchling-Stahlwerk in Völklingen.

Der Sohn besucht von 1966 bis 1970 die Realschule in Völklingen, dann Lehre als Elektroinstallateur in Wadgassen bis 1974, nachdem er im Wunschberuf Radio- und Fernsehtechniker keine Lehrstelle gefunden hat. Im Sommer 1974 zur Bundeswehr, auf eigenen Wunsch zur Luftwaffe, zunächst nach Sobernheim, wird Feuerwerker. Heiratet 1977 seine saarländische Jugendliebe. Zwei Kinder, ein Junge und ein Mädchen, beide in Kirn/Nahe geboren. 1988 Versetzung nach Beja/Portugal, dort mit Familie bis 1988. Danach Feuchtwangen. Wird Berufssoldat. 1989 Wechsel auf die Schwäbische Alb, 1998 ins Emsland (Leiter Betriebssteuerung im Munitionsdepot). Von 1998 bis 2009 in Friesoythe (Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen). 2007 mit 53 Jahren in Ruhestand versetzt.

Spieldenner ist von Jugend an ein begeisterter Leser, sein Vater versorgt ihn mit Büchern aus der Röchling-Bibliothek. Er ist begeistert von Jerry-Cotton- und John-Drake-Romanen, später von Konsalik, Robbnis, Simmel und DeMille, außerdem ist er Comic-Fan.

Veröffentlicht ab 2009 in rascher Folge seine ersten Bücher. Zuerst in kleiner Auflage „Danke für die Appläuse“, die Geschichte einer Coverband im ostfriesischen Leer, bei der er 2002 bis 2007 als Gitarrist mitgespielt hat. 2010 unter dem Pseudonym Renne de Leips „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“, ein in der 3. Person erzählter, aber offensichtlich autobiographischer Bericht über die Zeit als Elektroinstallateurslehrling. Neben der Schilderung des beruflichen Alltags eines Lehrlings und Erfahrungen in der – häufig geschwänzten – Berufsschule geht es zunehmend um erste erotische Erfahrungen: „Evi war ein Juwel. Nicht nur, dass sie vom Aussehen in einer überirdischen Liga spielte, auch war sie – wohl aufgrund ihrer 19 Lenze – schon sehr gereift.“ Das 2011 erscheinende Buch „Enzo Demenzo, Eisbein-Klein und Flaschenkind“ (die Geschichte dreier Rentner, die auf die schiefe Bahn geraten) ist Spieldenners erster Krimi.
Erschienen die bisherigen Bücher im Eigenverlag als Books on demand, erscheint 2013 mit „Unter Flutlicht“ Spieldenners erster Verlagsroman beim Leda-Verlag in Leer. Der Autor ist , um in der Nähe von Kindern und Enkel zu sein, nach Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein umgezogen. Dort spielt denn auch „Unter Flutlicht“ um die Kommissarin Sandra Holz.. Nach einem zweiten Oldenburg-Krimi („Und Stille wie des Todes Schweigen“, 2014) erscheinen von 2015 bis 2024 neun Hamburg-Krimis mit Kommissarin Sandra Holz, am erfolgreichsten ist „Elbtod“ (2017), laut Verlag der „1. Kriminalroman über die Hamburger Elbphilharmonie“. Seit 2014 ist Spieldenner Autor des Verlags CW Niemeyer in Hameln, der auf Regionalliteratur spezialisiert ist (inzwischen unter dem Dach von dotbooks, München).
Spieldenner scheut sich nicht, seine Literatur auch im Öffentlichen Nahverkehr (Projekt in Oldenburg), auf Campingplätzen oder auf Kreuzfahrschiffen unter die Leute zu bringen. Zu jedem seiner Romane komponiert er einen Song, mit dem er seine Lesungen auflockert.
Den in einem Beitrag der „Saarbrücker Zeitung“ (22.7.2020) angekündigten Saarland- bzw. Völklingen-Roman wird Spieldenner wohl nicht mehr schreiben (telefonische Auskunft im Oktober 2025). Ersatzweise lässt er gelegentlich als Nebenfigur einen Saarländer auftreten und irritiert die Lektoren mit Wörtern wie „Dibbelabbes“.
RP