Peter Waldbauer

geb. 1966 in Zweibrücken

Foto privat

Unter den zahlreichen Veröffentlichungen von Peter Waldbauer befindet sich auch ein Werk über das Wesen des Saarländers. In der Pfalz geboren lebt er von seinem 10. Lebensjahr an im Saarland, mit 40 zieht er nach Schwetzingen in Nordbaden.

Waldbauer ist Betriebswirt, Dozent und Autor. Er ist als Rechtsbeistand und Wahlverteidiger vor Gericht tätig. Er veröffentlicht Essays, „Humorbücher“, Sachbücher und erzählende Sachbücher.

Sein Buch „Homo Saarlandicus – Was es heißt, ein Saarländer zu sein“ erscheint 2015. Der Autor teilt dazu mit: „Nach 30 Jahren Wohnen im Saarland (wenn auch im Saar-Pfalz-Kreis, Homburg) und 9 Jahren Reflexion in der ‚Fremde‘ sah ich mich veranlasst, Homo Saarlandicus zu schreiben, da mir die Unterschiede zur saarländischen Mentalität stark aufgefallen sind.“

Das Buch ist geprägt von einer überaus positiven Einstellung zum Saarland und seinen Bewohnern. Zitat: „Auf jeden Fall ist das Saarland ein Mikrokosmos. Vielleicht nicht der Mittelpunkt der Welt, aber bestimmt der Mittelpunkt der guten Lebensart.“ Das erinnert an Ludwig Harigs 1977 erschienenes Buch „Die saarländische Freude – Ein Lesebuch über die gute Art zu leben und zu denken“. In der Rezeption wurde Harigs utopisch-ironischer Ansatz oft verkannt und seine Darstellung wörtlich genommen. Auch Peter Waldbauer gibt auf die Frage nach dem Wesen des Saarländers „einige ernstgemeinte und ein paar launige“ Antworten, aber im Großen und Ganzen meint er es doch ernst. (RP)